USA - Reachin' New Heights
Sightseeing Midtown Manhattan (22.06.2015)
Das Sightseeing-Programm hatte mico wie schon angedeutet anhand der Wünsche unserer kleinen Gruppe zusammengestellt. So standen am ersten vollständigen Tag in New York die Sehenswürdigkeiten in Midtown Manhattan auf dem Programm. Mit der U-Bahn fuhren wir also rüber, mitten in die Stadt.

Und dies war dann das erste, was wir von Manhattan sehen konnten.

Gleich zu Beginn sollte es hoch hinaus gehen.

Genauer gesagt dort hinauf.
Das Rockefeller Center besteht aus mehreren Gebäuden in einheitlichem Baustil. Mittelpunkt des Komplexes ist das 259 Meter hohe Comcast Building. Als wir dort waren, hieß das allerdings noch gut eine Woche lang GE Building. Auf dessen Dach befindet sich seit der Fertigstellung 1933 die Aussichtsplattform Top of the Rock, von 1985 bis 2005 wurde die komplett renoviert und war nicht zugänglich. Bevor wir aber dort hinauf fahren konnten, mussten wir erstmal in den Keller, wo die Tickets verkauft werden. Die sind zeitgebunden, damit nicht zu viele Menschen oben sind. Früh morgens war aber noch nicht viel los, sodass wir nach der obligatorischen Sicherheitskontrolle direkt den Hochgeschwindigkeitsaufzug besteigen konnten.

Während der Auffahrt wird die Decke transparent und gibt den Blick in den Schacht frei.

In den Etagen 68 und 69 schützen große Glasscheiben (mit großen Lücken zum dazwischen durchknipsen
) die Besucher vor dem Sturz in die Tiefe.

Ganz oben in fast 260 Metern stört aber nichts mehr die Aussicht.

Nur ein Aufzug und einige Antennen sind noch höher.

Panorama in Richtung Norden.

Hier sieht man erstmals, wie gigantisch der Central Park ist.

Und wie unglaublich hässlich ein Hochhaus sein kann.

Schönere Hochhäuser gibt es im Süden.

Das Crysler Building ist leider großteils von einem anderen Gebäude verdeckt.

Empire State Building und One World Trade Center am Horizont sieht man aber sehr schön.

Noch ein Beweisbild, dass ich auch wirklich selbst dort war, dann ging es wieder hinunter.

Direkt gegenüber des Rockefeller Center steht die St. Patrick's Cathedral.
Was zwischen all den „modernen“ Wolkenkratzern schon fast mickrig wirkt, ist tatsächlich die größte Kathedrale im neugotischen Stil in den USA. Die beiden Türme ragen auch schon gute 100 Meter in den Himmel, vor Ort kam mir das aber deutlich kleiner vor.

Die Häuserschluchten bieten architektonisch eine atemberaubende Mischung.

mico führte uns geradewegs zur Grand Central Station.

Beziehungsweise zum Grand Central Terminal, wie das Schild da oben behauptet.

Der größte Bahnhof der Welt mit 67 Gleisen an 44 Bahnsteigen.

Die sehen in etwa so aus. Also wie ein Bahnhof eben so aussieht.

Ganz cool ist das Gewölbe im Untergeschoss. Einer stellt sich in die eine Ecke, der andere Diagonal gegenüber. Und schon kann man sich ganz normal unterhalten. Völlig egal wie laut es drumherum zugeht.

Wenn wir es schon nicht von oben sehen konnten,

dann besichtigten wir das Crysler Building jetzt eben von unten.

Zurück auf der 5th Avenue schauten wir kurz in der New York Public Library vorbei.

Mit einigen doch etwas antikeren Lesesälen, aber auch einem recht modernen Anbau in der Mitte.

Der Bryant Park dahinter scheint ab und an als Open Air Kino herhalten zu müssen.

Einige Meter weiter standen wir dann am Fuße des Empire State Buildings.

Von etwas weiter weg sieht das aber doch besser aus.

Zum Glück hatten wir keine Frauen dabei.

Ein kurzer Blick auf den Madison Square Garden.

Auch das General Post Office daneben schauten wir uns an.

Weiter führte uns der Weg zum bunten Times Square.

Eindeutig der belebteste Ort in Manhattan.

Der Spielzeugladen hier hat sogar ein Riesenrad.

Über den Broadway gelangten wir zum Columbus Circle. Offizieller Messpunkt für Distanzberechnungen von und nach New York City.

Die Springbrunnen wurden erst 2005 hinzugefügt.

Das Time Warner Center war 2004 der erste fertiggestellte Wolkenkratzerkomplex nach den Anschlägen von 2001.

Weiter dem Broadway folgend trifft man auf das Lincoln Center for the Performing Arts.

Noch so ne kleine Kapelle.

Es folgte ein ausgedehnter Spaziergang durch den Central Park.

Vorbei an einem großen See.

Nördlicher waren wir nicht. Zurück ging es vorbei am Bethesda Fountain.

Aber was ist denn das?
In der Tat verbirgt sich in der südöstlichen Ecke des Central Parks noch ein kleiner Freizeitpark. Oder besser gesagt eine Ansammlung von Kinderattraktionen. Und weil die Victorian Gardens sogar einen Count zu bieten haben, gibt es dazu auch einen eigenen Mini-Bericht. Wer die Chronologie erhalten möchte, kann diesen hier in einem separaten Fenster öffnen und zwischendurch lesen, ansonsten geht es nach diesem Sightseeing-Bericht damit weiter.

Mit dem nun aber wirklich letzten Count in der Tasche stürzten wir uns zurück in die Häuserschluchten.

Der wohl sehr bekannte Spielzeugladen F.A.O Schwarz (ich kannte den vorher nicht) auf der 5th Avenue machte Ausverkauf und schloss wenige Wochen nach unserem Besuch.

Der Turm vom hoffentlich nicht nächsten US-Präsidenten...

Dann beendeten wir den Rundgang wieder am Rockefeller Center.

Zwischen Aufnahme und Veröffentlichung dieses Bildes stand dort kurz mal ein Weihnachtsbaum.
Dort ließen wir uns eine Weile auf einer Bank nieder und warteten, dass allmählich die Dämmerung einsetzte. Ein paar Arbeiter konnten wir derweil beim Auswechseln einiger Fenster beobachten. Geht ganz schön auf die Nackenmuskulatur. Aber die wurde ja dann bald entlastet, als wir erneut zum Top of the Rock fuhren. Denn wir hatten uns am Morgen das Sun & Stars Ticket gegönnt, sodass wir nach dem Besuch am Tage (Sun) nun ein zweites Mal bei einsetzender Dunkelheit (Stars) die Aussichtsplattform aufsuchen konnten. Wie erwartet war es auch deutlich voller als gute 9 Stunden zuvor.

Ganz oben gab es nahezu kein Durchkommen mehr.

Aber auch auf den anderen Etagen musste man sich vorkämpfen.

Belohnt wird man aber mit der gleichen beeindruckenden Aussicht wie am Morgen.

Nur jetzt eben mit strahlender Beleuchtung.
Klasse übrigens auch die ganzen Hobby-Fotografen, die gegen die Scheibe blitzen und sich dann wundern, dass man nix erkennt. Aber nicht nur bei uns auf dem Rockefeller Center blitze es im Akkord, auch vom Empire State Building sah man diverse Blitzer. Hatte durchaus was, wenn man mal sieht, wie viele Menschen sich von den beiden Türmen gegenseitig knipsen, ohne einander wirklich zu sehen.

Dank des Lichts hab ich dann auch den Times Square von dort oben gefunden.

Was das an Strom kostet (und auf der anderen Seite ist ja noch mehr Licht)!
Tja, und dann war mein Akku schließlich leer. Hat ja geradeso gereicht. Wir blieben noch ein bisschen oben, nach und nach lichteten sich schon die Menschenmassen, doch dann machten wir uns auf den Weg zurück zum Hotel. Leider sprachen wir da noch kein U-Bahn und bemerkten entsprechend etwas spät, dass der Zug gar nicht durchfahren, sondern an einem Bahnhof abseits unserer Linie enden würde. So nahmen wir dann eine andere Linie und mussten ein bisschen weiter bis zu unserem Hotel laufen, ehe wir nach etlichen Kilometern Fußmarsch in die Betten fallen konnten.

Hier grob unser Rundgang im Überblick
A: St. Patrick's Cathedral
B: Grand Central Terminal
C: Crysler Building
D: New York Public Library
E: Bryant Park
F: Empire State Building
G: Madison Square Garden
H: General Post Office
I: Macy's
J: Times Square
K: Columbus Circle
L: Lincoln Center
M: The Lake
N: Bethesda Fountain
O: Victorian Gardens
P: F.A.O. Schwarz
Q: Rockefeller Center
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