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Den næste Juvelen

Fährüberfahrt und Sightseeing Kopenhagen (17.06.2016)


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Über die Fehmarnsundbrücke führte uns der Weg vom Hansa-Park aus erneut nach Puttgarden.


Die Strecke war Alex und mir ja noch gut vom Vortag bekannt, bloß dass wir dieses mal die Straße statt den Schienen nutzten. In Puttgarden mussten wir dann kurz warten, bis wir mit dem Bus genau dorthin fahren konnten, wo gerade der ICE aus Kopenhagen herausgefahren war. Es handelte sich nämlich zeitlich um genau die Fähre, mit der wir tags zuvor aus dem BonBon-Land zurückgekommen waren. Und überraschenderweise war es auch exakt das gleiche Schiff, nämlich die Deutschland.



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Der Großteil der Gruppe machte es sich an Deck gemütlich. Rumstehen und diskutieren. Aber ohne Essen, man hatte uns schließlich Würstchen im Bus versprochen.S



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Also husch, husch, schnell wieder einsteigen! Wir hatten noch ein gutes Stück Fahrt vor uns.



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In Dänemark nahmen wir aber eine etwas andere Route, sodass wir die Storstrømsbrücke nur aus der Ferne sehen konnten.



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Gegen 21:30 Uhr erreichten wir unser Lager für die nächsten zwei Nächte. Das CabInn City Hotel mitten in Kopenhagen.


Die Zimmer sind wie man sieht relativ schlicht und ein wenig kuschelig. Dafür aber eben auch bezahlbar und dennoch quasi direkt am Tivoli Gardens, den wir am Folgetag besuchen sollten. Viel Platz für die Koffer blieb nicht, und auch die Schlafsituation war mir zunächst nicht ganz geheuer. Die Leiter für das obere Bett hing neben der Tür an der Wand, sodass ich mich im ersten Moment gefragt hatte, mit welchen akrobatischen Turnübungen man da raufkomme sollte. Aber auch mit Leiter blieb eine gewisse Angst, dass man in der Nacht aus dem recht schmalen Bett herausrollt und zu Boden fällt. Ich hatte daher kurz mit dem Gedanken gespielt, lieber die dritte Matratze auf dem Boden herauszuziehen und dort zu schlafen, traute mich dann aber - allein schon wegen des begrenzten Platzes auf dem Boden - doch nach oben. Beide Nächte unfallfrei, wobei ich allerdings in der ersten Nacht nicht viel geschlafen habe. Es klappte einfach nicht.



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Vor dem Zubettgehen unternahm unsere kleine Vierergruppe aber noch einen Streifzug durch das abendliche Kopenhagen.



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Mit dem einzigen B&M dieser Tour direkt an der Straße.



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Der neue Condor macht sich auf der Ecke besonders gut.



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Auf der anderen Straßenseite findet man die Ny Carlsberg Glyptotek, ein Kunstmuseum.



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Dem H. C. Andersens Blvd. folgend gelangt man zum auffälligsten Eingang des Tivoli.



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Direkt gegenüber vom großen Rathausplatz.



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An dem liegt natürlich auch das Rathaus, welches 1905 nach 13-jähriger Bauzeit offiziell eingeweiht wurde.



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Der Glockenschlag der Rathausuhr im 105 Meter hohen Turm wird jeden Mittag um 12 Uhr sowie zum Jahreswechsel im dänischen Radio ausgestrahlt.


Nach einem Zwischenstopp im ebenfalls am Rathausplatz angesiedelten Hard Rock Café, wo ich meinem Bruder mal wieder ein zu kleines T-Shirt gekauft hatte (ich hätte schwören können, dass ich eines in L genommen hatteS), ging es weiter durch die 1.100 Meter lange Fußgängerzone Strøget (Strich). Allerdings natürlich nicht komplett, am Nytorv (neuer Platz) bogen wir ab in Richtung Hafengewässer.



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Immer wieder gab es leichten Nieselregen, so auch jetzt wieder.



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An diesem Platz ist auch das Amtsgericht Kopenhagens gelegen. Bis 1905 war dort gleichzeitig auch das Rathaus untergebracht.



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"Mit dem Gesetz soll das Land gebaut werden." Der Einleitungssatz aus dem Jütischen Recht ziert das Eingangsportal des 1815 erbauten Gebäudes.



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Offenbar sind nicht nur die Holländer eine Fahrradnation...



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Der Straße folgend stießen wir bald auf die von einem Kanal umgebene Insel Slotsholmen mit dem 1906-1937 neu erbauten Schloss Christiansborg.



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Dieses vereint als einziger Repräsentationsbau der Welt die höchsten Vertreter aller drei Staatsgewalten unter einem Dach.



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Im Flügel zur Rechten das Parlament, zur Linken die königlichen Empfangsräume und ein Büro des Premierministers. Im Anbau links das Oberste Gericht.



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Außerdem gibt es auf Slotsholmen noch das Finanzamt, das Nationalarchiv, die Königliche Bibliothek und diverse Museen.



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Auf der anderen Straßenseite befindet sich seit 1892 das dänische Nationalmuseum. Im 18. Jahrhundert diente das Gebäude als Residenz des Kronprinzen.



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Schließlich erreichten wir den Søren Kirkegårds Plads am Innenhafen. Nach Rechts mit Blick auf die sechsspurige Langebro.



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Links schließt sich der 1999 eröffnete "Schwarze Diamant" an, ein Anbau der Königlichen Bibliothek (übrigens eine der größten der Welt).



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Gegenüber befindet sich der Stadtteil Christianshavn, der dank zahlreicher Kanäle an Amsterdam erinnern soll.


Inzwischen zeigte die Uhr bereits 23:20 Uhr an und wir waren irgendwie auch schon genug gelaufen. Der eigentliche Hafen mit der berühmten Lille Havfrue war in jedem Fall zu weit weg, die würde mindestens bis zum nächsten Besuch warten müssen. Aber immerhin würde man uns nicht vorwerfen können, kein Sightseeing betrieben zu haben. So machten wir uns allmählich auf den Weg zurück in Richtung Hotel.



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An der bereits angesprochenen Glyptotek trennte sich Alex dann von uns und ging auf direktem Weg in sein Bett.


Wir übrigen drei gingen nochmals zur Fußgängerzone, Kevin wollte unbedingt noch etwas essen. Ich spielte zwar auch mit dem Gedanken, beschloss aber letztlich, dass ich nach doppeltem Frühstück, dem Hot Dog samt großer Portion Pommes zum Mittagessen und dem Würstchen wenige Stunden zuvor im Bus für heute genug hatte. Bis zum Frühstück war ja auch nicht mehr lang. Zwischendurch gab es dann doch noch einen etwas kräftigeren Schauer, vor dem wir uns unter einem schmalen Balkon geradeso flüchten konnten. Nachdem Kevin schließlich etwas gefunden hatte (ohne zu wissen, was es überhaupt war), begaben auch wir uns dann endgültig zurück zum Hotel.



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Direkt neben dem Rathaus sitzt übrigens auch der Namensgeber des angrenzenden H. C. Andersens Blvd.



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Ein letzter Blick auf den bunt erleuchteten Tivoli, den wir zusammen mit Bakken am Folgetag besuchen sollten.



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Der wird dann Thema des übernächsten Berichts werden... 



Fazit: Aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit und unserer Müdigkeit nach dem Tag im Hansa-Park beschränkte sich das Sightseeing auf die nähere Umgebung des Hotels. Das reichte schonmal für einen ersten Eindruck, die übrigen Sehenswürdigkeiten Kopenhagens müssen dann ein andermal begutachtet werden.



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