22.09.2024: Sightseeing Saarpolygon


Als regelmäßiger Quizshow-Gucker und Quizduell-Spieler bin ich Ende 2022 Mitglied des Deutschen Quiz-Vereins geworden und trete seit 2023 im Team SKL (Südwestdeutsche Klassenlotterie) in der Online-Liga des DQVs an - um festzustellen, dass ich doch nicht so viel weiß, wie mir so manches TV-Quiz gerne suggerierte.SWobei die offenen Fragen doch nochmal eine andere Hausnummer sind, als sich aus vier Antwortmöglichkeiten die am wenigsten dämliche auszusuchen. Neben den in der Corona-Zeit entstandenen Online-Formaten bietet der DQV mit dem monatlich (ausgenommen Juni und November, wo stattdessen Quiz-WM und regionale Meisterschaften ausgetragen werden) stattfindenden Deutschland-Cup aber auch Präsenz-Quizze an. Leider ist der Trierer Raum noch ein weißer Fleck auf der DQV-Landkarte, sodass ich wahlweise nach Neuwied oder seit Juli 2023 ins saarländische Dillingen muss. Da letztgenannter Standort von einem meiner Online-Teamkollegen geleitet wird, geht es für mich eben in der Regel dorthin.


Im August und September 2024 lagen die Termine jeweils so, dass ich morgens bereits zur Frühschicht in Trier war - von wo aus ich üblicherweise mit dem Zug nach Dillingen fahre. Für knappe drei Stunden zwischendurch nach Hause zu gondeln, ehe ich wieder los musste, schien mir dabei wenig sinnvoll. Also hatte ich mal geschaut, was man denn in dieser Zeit entlang der Saarstrecke so machen könnte. Das schnell als mögliches Ziel ausgemachte Saarpolygon bei Ensdorf schied im August jedoch leider aus, da die monumentale Stahlskulptur wegen Opernfestspielen den gesamten Monat nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sein sollte. Stattdessen hatte ich in Trier zu Mittag gegessen und war zunächst nach Merzig gefahren, um dort im Stadtpark einfach entspannt das schöne Wetter zu genießen. Im September war das Saarpolygon aber wieder geöffnet, sodass ich dort einmal vorbeischauen wollte. Und so setzte ich mich am Sonntag, dem 22. September 2024 direkt im Anschluss an meine Frühschicht um 13 Uhr in die Regionalbahn gen Homburg.



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Die brachte mich in etwas mehr als einer Stunde nach Ensdorf, wo das auf einer Anhöhe thronende Ziel bereits in Sicht war.



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Luftlinie sind es vom Bahnhof allerdings noch 1,8 Kilometer bis dorthin, die ich nun zu Fuß überwinden musste.



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Gute 20 Minuten wanderte ich durch Ensdorf bis ich mich an Freibad und Sportstätten am Ortsrand vorbei der Erhebung näherte.


Dass diese im an dieser Stelle sonst vergleichsweise flachen Saartal überhaupt existiert, ist dem Steinkohlebergbau im Saarland zu verdanken. Denn es handelt sich tatsächlich um eine Bergehalde, die vor allem ab 1961 zu einer der größten im Saarland anwuchs. Schon im 18. Jahrhundert wurde in den benachbarten Gemeinden Schwalbach und Griesborn (heute Teil von Schwalbach) Steinkohle abgebaut. Ab 1842 wurde die Kohle von dort über einen 2.350 Meter langen Verbindungsstollen zur Schiffsverladung nach Ensdorf gebracht. Hätte ich das vorher recherchiert, hätte ich mir auch das heute in einem kleinen Park - an dem ich auf meiner Wanderung eben vorbei lief - gelegene, restaurierte Stollenmundloch kurz anschauen können. Nachdem 1860 die Eisenbahnstrecke entlang der Saar fertiggestellt wurde, stieg der Kohleabsatz stark an und es wurden weitere Förderschächte abgeteuft, bis 1913 als neuer Hauptförderschacht der Saarschacht - später nach dem Professor für Bergbau Jean Baptiste Duhamel, der 1810 mit dem Saargrubenatlas erstmals eine zusammenhängende, kartografische Erfassung des Saarreviers veröffentlicht hatte, in Duhamel-Schacht umbenannt - angehauen wurde und so die ersten Berge bei Ensdorf entstanden. Wobei Berge hier nicht als Plural von Berg zu verstehen ist, sondern der bergmännische Ausdruck für taubes, also nicht kohleführendes Gestein ist. In den Anfängen der Kohleförderung versuchte man natürlich, möglichst nur die Kohle zu fördern. Mit zunehmender Mechanisierung nahm der Bergeanteil aber deutlich zu, bis auf fast 50% - Kohle und Berge wurden einfach nach der Förderung voneinander getrennt. So auch in Ensdorf, wo mit Inbetriebnahme der Nassaufbereitung 1961 die Menge an Bergen - in diesem Fall Tonschiefer, Sandschiefer und Sanstein - zunahm. Zunächst zu einem Spitzkegel aufgeschüttet, wurde die Halde Duhamel in den 1980er-Jahren abgeflacht und in östlicher Richtung erweitert, während erste Teile bereits renaturiert - also begrünt - wurden. So erreichte die 32 Millionen Kubikmeter umfassende Bergehalde am nördlichen Ortsrand von Ensdorf eine Höhe von stolzen 150 Metern (bzw. etwa 330 Metern über dem Meeresspiegel) bei einer Grundfläche von rund 44 Hektar, ehe am 30.06.2012 die letzte Kohle im Bergwerk Saar gefördert wurde und der Kohlebergbau im Saarland endgültig endete.



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Schon seit 2004 sind Teile der Halde Duhamel für die Öffentlichkeit begehbar.


Seither sind dort Paraglider, Mountainbiker und Nordic Walker anzutreffen. Der mit Ende des Kohlebergbaus gegründete Verein BergBauErbeSaar e.V. wollte jedoch mehr. In Zusammenarbeit mit der RAG Aktiengesellschaft (deren ehemalige Tochtergesellschaft Deutsche Steinkohle AG das Bergwerk Saar betrieb) sollte eine Landmarke auf der Halde bei Ensdorf entstehen, die an 260 Jahre Bergbau im Saarrevier erinnern, sowie "die technischen und sozialen Leistungen des Saarbergbaus und seiner Beschäftigten, die das Saarland im besonderen Maße geprägt haben, im kollektiven Bewusstsein" halten sollte. Aus 147 Entwürfen eines Ideenwettstreits wurde schließlich das Saarpolygon der Berliner Architekten Katja Pfeiffer und Oliver Sachse ausgewählt, 2016 konnte die durch Verein, RAG AG, RAG-Stiftung, Landesregierung und Spenden finanzierte Skulptur schließlich eröffnet werden.



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Für eine Seilbahn zum Hochplateau hat es bislang aber leider nicht gereicht.S


Die 150 Höhenmeter müssen also zu Fuß über unbefestigte Wege erklommen werden. Dazu stehen unterschiedliche Routen zur Verfügung, wobei ich an der letzten Abzweigung schon glaubte, an Sauerstoffmangel zu leiden und nicht mehr richtig lesen zu können. Es war nämlich ein steilerer und ein flacherer Weg ausgeschildert. Aber der steilere Weg sollte ab hier über 700 Meter lang sein, während der flachere Weg in nur 450 Metern zum Plateau führen sollte (weiter unten sieht die Sache natürlich anders aus, da wäre der steile Weg dann in der Tat etwas kürzer). Wer da noch zum Steilaufstieg abbiegt, kann sie ja nicht mehr alle haben. Zumal ich mich schon auf dem "flachen" Weg zwischenzeitlich fragte, ob da nicht vielleicht jemand die Schilder vertauscht hat. Nachdem ich den begrünten Teil der Halde hinter mir gelassen hatte, kam ich bei sonnigem Herbstwetter nämlich ordentlich ins Schwitzen und musste zwischendurch ein kurzes Päuschen einlegen.



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Etwa eine dreiviertel Stunde nach meiner Ankunft in Ensdorf erreichte ich um 15 Uhr endlich das Hochplateau der Halde.



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Bevor ich mich dem Saarpolygon zuwandte, musste ich aber nochmal fünf Minuten Luft holen...


Die 250 Tonnen schwere Stahlskulptur selbst ragt nochmal weitere 28 Meter über dem Plateau in den Himmel und besteht aus zwei um 45° schräg gestellten Pylonen, die mit einer 40 Meter langen Brücke verbunden sind. Von oben betrachtet ergibt sich somit die Form eines Z, am Boden ergibt sich durch den verwinkelten Aufbau je nach Blickrichtung eine komplett andere Form. Aber dazu gleich mehr, denn zunächst wollte ich den Eiffelturm des Saarlands erklimmen.S



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Innerhalb der beiden Stahlfachwerk-Pylonen führen nämlich Treppen mit Zwischenpodesten nach oben.



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Insgesamt sind es 265 Stufen, 132 im von mir erklommenen Ost-Turm und 133 im West-Turm.



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Für jeweils 1.000€ konnten Spender quasi eine dieser Stufen "kaufen" und sich darauf mit einer Plakette verewigen lassen.



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Die Verbindungsbrücke dient dann als Aussichtsplattform mit einem tollen Rundumblick.



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In östlicher Richtung schaut man über das Plateau der Halde hinweg.



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Und dahinter auf Hülzweiler, seit 1974 ein Ortsteil von Schwalbach.



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Südlich davon schließt sich der Hauptort an, wo eben im 18. Jahrhundert erstmals Steinkohle abgebaut wurde.



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Im Süden der Halde liegt das soeben durchwanderte Ensdorf - ebenfalls 1974 in Schwalbach eingemeindet, 1982 aber wieder ausgegliedert.



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Jenseits der Saar im Westen erstreckt sich die Kreisstadt Saarlouis. Das große Gebäude ganz vorne ist das Marienhaus Klinikum St. Elisabeth.



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Die fünftgrößte Stadt des Saarlands reicht nordwestlich auch bis aufs diesseitige Ufer der Saar, am Horizont schließt sich Dillingen an.



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Mit der Zentralkokerei Saar und der Dillinger Hütte.



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1966 begann Ford auf einem ehemaligen Flugplatz gleich daneben mit dem Bau eines neuen Automobilwerks.


1968 startete die Produktion von Karosserieteilen, zunächst für andere Ford-Werke und auch für den französischen Autobauer Renault. Erst 1970 wurde das Werk offiziell eröffnet und ein Ford Escort rollte als erstes komplettes Fahrzeug in Saarlouis vom Band. Auch der allererste Ford Fiesta wurde in Saarlouis gebaut. Über die Jahre siedelten sich 14 Zulieferer im Industriepark und der Umgebung an, weshalb der Standort Saarlouis als eine der effizientesten Produktionsstätten in Europa galt. Die Zukunftsaussichten für die Beschäftigten waren nach 15 Millionen produzierten Fahrzeugen im Jahr 2019 dennoch alles andere als rosig. Corona, Halbleiter-Mangel und Ukraine-Krieg sorgten zunächst für Kurzarbeit, wenig später wurde das Aus für das Werk in Saarlouis beschlossen. Ende 2025 läuft die Produktion des Ford Focus aus, die Produktion künftiger Elektro-Modelle hat Ford nach Valencia vergeben. Im Saarland werden dann (vorerst) nur noch Ersatzteile gefertigt, hierfür wird die Belegschaft auf 1.000 Mitarbeiter reduziert.



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Die denkmalgeschützte Maschinenhalle des Duhamel-Schachts von 1917/18 dient heute als Repräsentanz der RAG an der Saar.


Nach dem Ende des Bergbaus war die Halle komplett entkernt, modernisiert und mit einem kleinen Anbau versehen worden. Statt der beiden Kesselanlagen, welche die oberirdischen Teile des Bergwerks mit Energie versorgten, finden sich in der Halle nun ein Veranstaltungsraum, eine Ausstellung zum Bergbau, sowie das nicht öffentlich zugängliche Archiv der RAG. Das ebenfalls aus dem Jahr 1917 stammende Fördermaschinenhaus mit zwei getrennten Maschinenräumen, sowie das Fördergerüst sind hier leider hinter den Bäumen am Hang der Halde versteckt.



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Was ich im Vorfeld nicht wusste: Der Förderverein hatte für diesen Sonntag zum "Tag am Polygon" geladen.



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Gleichzeitig veranstaltete das Geocaching-Team The Steintigers ihr zweites T5-Kletterevent am Saarpolygon.



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An drei Seilen konnten sich Geocacher hier abseilen, um ihren Logzettel im aufgehängten Abflussrohr zu platzieren.S



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Entsprechend gut besucht war das Denkmal.



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Etwa 10 Minuten genoss ich die Aussicht von der recht vollen Aussichtsbrücke des Polygons, dann ging es wieder nach unten.



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Auf dem Plateau ging es einmal um die Skulptur herum, um die verschiedenen Formen zu sehen.



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Rechteckiger Torbogen, Dreieck auf der Basis oder auf der Spitze stehend.



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Oder auch ein X mit oben verbundenen Spitzen.



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Jemand ne Ahnung, was das ist bzw. war? Eine Antenne? Eine Wetterstation? Was ganz anderes?



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Hier rechts ist auf jeden Fall ein Sendemast, der über Ensdorf thront.



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Während der Shanty-Chor-Saar-Ensdorf sein Repertoire zum Besten gab, gönnte ich mir noch einen leckeren Schwenker vom Grill.


Und gegen 15:35 Uhr machte ich mich dann wieder an den Abstieg. Im Zuge des kleinen Festchens wären übrigens auch Shuttle-Busse von der RAG-Repräsentanz aus zum Plateau gefahren, die für einen Fahrpreis von 3€ genutzt werden konnten. Diesen Shuttle-Service - primär für Menschen mit Geheinschränkungen und Familien mit Kleinkindern - bietet man auch an den übrigen Sonntagen des Jahres immer mal wieder an. Dann allerdings nur mit einem Kleinbus, weshalb eine Voranmeldung erwünscht ist und die Kosten 5€ betragen. Ob ich nun allerdings auch nur den Rückweg damit hätte fahren können, war mir nicht ganz klar, es war aber auch gerade kein Bus oben, sodass ich mich einfach zu Fuß auf den Weg machte.



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Und zwar über den steilen Weg, was ich schon nach wenigen Metern bereute.



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Zwischenzeitlich war ich mir nichtmal sicher, ob das überhaupt ein offizieller Weg sein soll...



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Immerhin bot sich von hier ein guter Blick auf Fördergestell, Fördermaschinenhaus und Maschinenhalle des ehemaligen Bergwerks.


Gegen 15:50 Uhr erreichte ich schließlich westlich der Halde wieder Ensdorf. In unmittelbarer Nähe zu einer Bushaltestelle, von wo aus ich eigentlich gehofft hatte, per Bus zum Bahnhof Saarlouis fahren zu können. Wie befürchtet wurde die Haltestelle aber gerade gar nicht angefahren, da die Straße von dort, wo ich in den Ort kam, bis zur Zufahrt der RAG-Repräsentanz wegen Bauarbeiten komplett gesperrt war. Zu Fuß wäre es nach Saarlouis über einen Kilometer weiter gewesen, also wanderte ich durch den Ort zurück zum Bahnhof Ensdorf, wo ich noch eine gute halbe Stunde auf die nächste Regionalbahn warten musste.



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Mit einem letzten Blick zurück aufs Saarpolygon brachte mich die RB um 16:50 Uhr nach Dillingen.


Dort verweilte ich noch ein Stündchen auf einer Bank am Vorplatz des Lokschuppens, ehe ich mich zum Gasthaus begab, in dem wir den Deutschland-Cup spielen - welchen ich in diesem Monat mit 42 (von 100) Punkten auf Platz 420 abschloss. Beim im gleichen Zuge gespielten Spezialcup der Kategorie Sport & Spiele konnte ich mit überraschend guten 25 (von 60) Punkten sogar Platz 220 erreichen. In der Nacht ging es dann schließlich zurück nach Trier, bzw. nach Hause.



Fazit: Architektonisch finde ich das Saarpolygon mit seinen unterschiedlichen Formen je nach Betrachtungsrichtung wirklich interessant. Dank der exponierten Lage auf der Bergehalde ist das Denkmal zudem von weithin sichtbar und bietet andersrum natürlich auch eine tolle Aussicht über die Umgebung. Einzig die Erreichbarkeit des Plateaus könnte noch verbessert werden, die im oberen Bereich sehr kargen Wege sind vor allem an warmen Sommertagen nicht gerade angenehm zu bewältigen. Hier wäre eine Seilbahn wirklich nicht verkehrt. Und wenn man schon dabei ist, würde sich analog zum Monte Kaolino in Bayern doch auch ein Alpine Coaster an den steilen Hängen der Halde nicht schlecht machen, oder?S



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