23.10.2015: Moselbob Riol


Da es im Eifelpark nun wie gesagt doch keinen neuen Count zu holen gab, und auch die beiden Äpfel um Dublin bei unserem Besuch geschlossen sein würden, fehlte noch genau ein Haken, damit der Cú Chulainn Coaster auch wirklich mein 400. Count werden konnte. Die perfekte Gelegenheit, endlich den Moselbob in Riol abzuhaken, an dem ich schon seit Jahren immer wieder einfach vorbei gefahren war. Natürlich war ausgerechnet an diesem Tag die Autobahnabfahrt wegen einer Baustelle gesperrt und ich musste einen kleinen Umweg in Kauf nehmen. Aber das war mir zu diesem Zeitpunkt herzlich egal.


Das Örtchen Riol liegt direkt an der Mosel, nur wenige Autominuten von Trier entfernt. Gleich nebenan wurde jahrzehntelang Kies abgebaut, wodurch mehrere Baggerseen entstanden. Und die eignen sich ideal für eine Nachnutzung als Freizeitanlage. So entstand bereits in den 80er Jahren ein Campingplatz an einem der Seen. Der wirkliche Ausbau zu einer Freizeit- und Ferienanlage erfolgte aber erst im Jahre 2010. Bei drei unterschiedlich großen Seen bot sich der Name Triolago dafür regelrecht an, zumal darin sogar noch der Standort enthalten ist. Neben dem bereits angesprochenen Campingplatz sind in den vergangenen Jahren diverse weitere Übernachtungsmöglichkeiten vom Hotel über ein Feriendorf bis hin zu Hausbooten entstanden. Damit es nicht langweilig wird, gibt es neben einem Badestrand auch eine Wasserski-Seilbahn, Spielgolf und Fußballgolf, sowie einen Segway-Parcours. Und natürlich den Alpine Coaster, wegen dem ich hier war.



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Über eine lange und schmale Straße geht es an den Seen vorbei zum Parkplatz.



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Hier sieht man einen der Trio Lagos, rechts daneben der Campingplatz.



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Der (nirgends so ausgewiesene) Moselbob liegt wie ein paar Ferienhäuser und das Hotel etwas abseits der Seen.



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Im Hotel integriert ist auch ein Restaurant und natürlich die Station der Rodelbahn.



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Und obendrüber thront die Autobahn, auf der ich schon so oft an diesem Count vorbeigeheizt war.



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20 Minuten vor Betriebsschluss war nicht mehr viel los. Ich konnte also schön Abstand halten.



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Die Auffahrt ist länger, als ich erwartet hatte. Kurz vor dem Gipfel zudem noch recht steil.



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Oben angekommen folgt zunächst ein langsamer Kreisel, ehe die Fahrt wirklich startet.



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Quer durch den Wald, fernab von allem Trubel.



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Hin und wieder hat man aber auch mal die Chance, auf das Moseltal hinabzublicken.



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Zahlreiche Wellen und Jumps werten die Bahn auf.



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Aber auch die obligatorischen Kreisel dürfen nicht fehlen.



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Nach gut 1.000 Metern rasanter Abfahrt folgen noch ein paar letzte Wellen,



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Dann landet man auch schon in der Selektivbremse und auf dem Bremsband.


Und schon konnte ich mich vollkommen befriedigt endlich auf den Heimweg machen und wenige Tage später den lang ersehnten Trip nach Irland starten. Aber das ist eine andere Geschichte...



Fazit: Zwar kommt der Moselbob nicht an die Bahn auf dem Monte Kaolino ran, aber er gehört definitiv zu den besseren Anlagen. Eine tolle Lage, eine angenehme Länge, ein vernünftiges Layout und vor allem keine Dauerbremsen. Auch hatte ich niemanden vor mir, der mich ausbremsen wollte. So könnten gerne mehr Alpine Coaster sein. Den Eindruck bestätigte übrigens auch Caurso, der den Moselbob nach unserer Rückkehr aus Dublin auf dem Heimweg ansteuerte.



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