26.04.2015: Kalkar-Absacker

Teil 2: Kinderstad Heerlen

Von Valkenburg aus waren es nur etwa 15 Minuten bis zu meinem nächsten Ziel in Heerlen. Die dortige Kinderstad hatte ich bereits 2012 mit Martin besucht. Gerade rechtzeitig, denn der damals gefahrene Big Apple wurde ziemlich genau einen Monat später nach nur etwas über einem Jahr Betrieb wieder abgebaut (heute im Speelpark Oud Valkeveen zu finden). Im Jahr darauf ging dafür eine neue, eigens für die Halle konstruierte Achterbahn an den Start. Und die musste ich jetzt natürlich auch einmal testen.


Damals war es in der Halle relativ ruhig und der geringe Andrang führte nirgendwo zu Wartezeiten. An diesem 26. April des Jahres 2015 sah das jedoch ganz anders aus. Die Kinderstad Heerlen ist aufgrund der Wetterunabhängigkeit natürlich ein prädestiniertes Ausflugsziel für solche verregneten Tage, und so verhieß schon die Fülle des Parkplatzes nichts Gutes. Der kostet übrigens 1€ bei Ausfahrt. Im Vergleich zu vielen anderen Parks ein durchaus fairer Preis.



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In Eingangsnähe war schon alles belegt.



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Ich musste neben der Halle, schon fast ganz hinten parken.



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Und die Halle ist verdammt lang.


Die Halle dürfte früher einmal zur angrenzenden Bahn gehört und eine Werkstatt oder ähnliches beinhaltet haben. Das würde zumindest die Länge bei der doch relativ geringen Breite erklären. Die Achterbahn steht natürlich ganz hinten, sodass ich einmal komplett vor zum Eingang und Innen dann wieder den ganzen Weg zurück laufen musste. Und später das Ganze logischerweise auch wieder umgekehrt.



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Etwa drei Minuten brauchte ich vom Auto bis zum relativ schlichten Eingang - trotz Regen aber in gemütlichem Tempo.



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An der Kasse hieß es dann zum ersten Mal für heute warten.


Vielleicht hätte ich mich vorher mal bei Groupon umsehen sollen, denn fast alle Familien um mich herum hatten einen ausgedruckten Coupon dabei. Leider half es auch nichts, dass ich nur die Achterbahn fahren wollte, erneut wurde der volle Eintrittspreis von 9€ gefordert. Aber ist auch irgendwo verständlich, es sollte ja schnell gehen.



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Nach Tischtennisplatten, Airhockey und ein paar Sitzmöglichkeiten folgt auch schon das erste Karussell.



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Trampoline dürfen in einem Kinderpark natürlich auch nicht fehlen.



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In einem kleinen "Séparée" in der linken Hallenecke befinden sich ein paar Spielautomaten.



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Hier sieht man schön, wie sich die Halle in die Länge zieht.



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Auf dem Luftkissen können die Kleinen nach Herzenslust toben.



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Das Pferdekarussell ist dagegen eher etwas für die ruhigen Gemüter.



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Auf der linken Hallenseite kann jeder seine Baggerkünste unter Beweis stellen.



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In der Mitte der Halle befindet sich offenbar eine Niederlassung der NSA.S



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Mit perfekter Aussicht auf die Gastro der Kinderstad.



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Von den zahlreichen Sitzplätzen haben die Eltern ihre Kinder im großen Spiel- und Kletterparadies bestens im Blick.



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Das Ding nimmt fast die gesamte Breite der Halle ein.



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Und wurde den Gegebenheiten natürlich perfekt angepasst.



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Der Durchgang auf der rechten Seite wirkt im Vergleich zum Rest der Halle aber doch etwas eng und bedrückend.



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Dahinter wird es aber wieder besser und der Kinder-Scooter hat ausreichend Platz zur Verfügung.



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Auch ein Becken für Tretboote (im deutschen Teil der Broschüre als "Wasserpharradeln" bezeichnet) hat in der Halle Platz gefunden.



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Es folgt der Klettervulkan.



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Ja sogar eine Wildwasserbahn gibt es in der Halle.



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Wenn auch die beiden Drops nicht allzu hoch sind.



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Ein Einschnitt in der Deckentrennwand war aber trotzdem notwendig.



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Und für eine leichte Erfrischung reicht die Höhe allemal.



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Da ich ja eh schon nass und die Warteschlange recht lang war, verzichtete ich auf eine Fahrt.



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Die hatte ich aber auch schon beim letzten Mal hinter mich gebracht.



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Zwischen Wildwasserbahn und Achterbahn steht noch ein zweiter Scooter für die größeren Besucher.



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Und damit wären wir auch endlich bei meinem eigentlichen Besuchsgrund angelangt.



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Die Familienachterbahn aus dem Hause Preston & Barbieri.



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Um die maximale Höhe nutzen zu können, wurde der Lift direkt mittig in der Halle platziert.



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Zudem wurden die Dachträger ein wenig modifiziert.



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Wie befürchtet musste ich nun einige Runden warten, bis ich Platz nehmen konnte.



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Genug Zeit also, um ein paar Fotos der Fahrt zu schießen.



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Nach 10 Minuten war es dann endlich so weit.



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Endlich konnte ich in den schicken Zug einsteigen.



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Der kommt übrigens ohne Upstop-Wheels aus.



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Eine der Hallenstützen war dem First Drop dummerweise im Weg.



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Aber statt die Bahn um die Stütze herum zu bauen, baute man einfach eine neue Stütze um die Bahn herum.



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Das Layout beschreibt eine einfache 8, wobei der First Drop und der kleine Hügel in der Mitte im letzten Wagen minimale Airtime bieten.



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Ansonsten ist der Coaster sicher nicht herausragend, aber definitiv besser als ein Big Apple.



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Und wie es sich für eine Kinderachterbahn gehört, werden hier zwei Runden gefahren.



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Parallel zum Lifthill komplettiert übrigens noch eine vierspurige Wellenrutsche das Attraktions-Portfolio.


Nachdem ich mir nun also auch den zweiten Count des Tages gesichert hatte, drehte ich noch eine Runde auf dem Autoscooter. Immerhin gab es dort keine Wartezeit und ich wollte ja auch was fahren für mein Geld. Leider kann man das Lenkrad dort nicht komplett drehen, ein echtes Rückwärtsfahren ist also nicht möglich. Naja, Spaß macht es trotzdem. Danach machte ich mich wieder auf den Weg zurück zum Auto, wo ich noch eine kleine Snackpause einlegte. Und dann ging es auch schon weiter zum letzten Tagesziel, das ebenfalls knapp 15 Minuten Fahrzeit entfernt liegen sollte - zumindest wenn man ein aktuelles Navi hat. Meines ist bekanntlich schon etwas älter und so stimmte die Straßenführung in Heerlen vorne und hinten nicht. Aber nachdem ich dreimal im Kreis gefahren war, fand ich dann doch noch die richtige Abzweigung...



Fazit: Die Kinderstad Heerlen war mir abgesehen von der neuen Achterbahn bereits bekannt. Dennoch ist es immer wieder erstaunlich zu sehen, was man in einer solchen Halle alles bauen kann. Die Wildwasserbahn wirkte damals schon seltsam, die "neue" Achterbahn setzt der Kreativität der Betreiber aber die Krone auf. Besonders bei schlechtem Wetter ist die Kinderstad für Familien jeden Cent wert. Wer auf kurze Wartezeiten aus ist, sollte dagegen einen Besuch bei schönem Wetter in Erwägung ziehen.



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