20.09.2015: Eifelpark


Anfang des Jahres herrschte ein wenig Verwirrung um die Achterbahn im Eifelpark. Der Big Apple war über den Winter komplett umgestaltet worden. Doch war es wirklich nur eine Umgestaltung, oder hatte man gleich ein komplett neues Modell aufgestellt? Laut den Betreibern von rcdb deutete vieles auf letzteres hin, sodass die Bahn für 2016 zunächst als neuer Count auftauchte. Inzwischen wurde das aber wieder geändert, demnach war es wohl doch nur eine sehr aufwändige Umgestaltung. Meinem Heimpark wollte ich allerdings trotzdem noch einen Besuch abstatten. 


Wie praktisch, dass Familie Goetzke/ Löwenthal sich in meinem Heimatort niedergelassen und für die Verlosung an unserem Dorffest einige Eintrittskarten für ihren Park gespendet hatte. Und bei meinem Glück konnte ich natürlich nicht anders, als den Hauptgewinn abzugreifen. Eine Familieneintrittskarte (2 Erwachsene und 2 Kinder). Nur habe ich halt leider noch keine eigene Familie. Per Mail bestätigte man mir aber, dass wir die Karte auch mit drei Erwachsenen nutzen könnten, da der Wert in etwa übereinstimmte. So machte ich mich also am 20. September zusammen mit meinen Eltern auf den Weg in den Eifelpark.



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Am Eingang gab es zwar trotzdem etwas Verwirrung, letztlich ließ man uns aber rein.



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Gleich nach dem langen Weg in den Park stößt man auf die erste Neuheit des Jahres 2015.



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Den Anfang machte traditionell die Freifallrutsche. Die Rutschsäcke waren leider etwas feucht und rutschten daher nicht ganz so gut.



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Der große Platz bei den Rutschen wurde gepflastert und neu arrangiert. Das Ballonkarussell war komplett neu.



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Auf dem See an der Talstation fahren nur noch Bumper Boats mit Spritzkanonen. Die Tretboote mussten umziehen.



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Mit dem Alpine Coaster ging es hinauf zur Bergstation, die ebenfalls komplett gepflastert wurde.



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Bei meinem letzten Besuch war der Wasserspielplatz zur Hälfte noch Baustelle.



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Der neue große Platz mit der bereits angesprochenen Achterbahn wurde zum Piratenplatz umgestaltet.



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Inklusive eines großen Sees für die Tretboote.



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Schaut wirklich aus wie neu, ist aber wohl die gleiche Bahn wie 2014.



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Wirklich neu war dafür die Eifler Wasserjagd. Vermutlich im Wechsel mit einer anderen Attraktion betrieben, jedenfalls war gerade niemand da.



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Ebenfalls neu war die Gondorfer Piratenschlacht.



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Ein Splash Battle aus dem Hause SBF Visa.



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Da hielt ich mit der neuen Kamera lieber etwas Abstand.S



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Ist ganz hübsch geworden der neue Piratenplatz. Kein Vergleich zu dem provisorischen Schotterplatz in der Vorsaison.



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Dafür gab es einen weiteren neuen Platz etwas unterhalb des Piratenplatzes.



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Hier fand sich auch das frisch thematisierte Karussell, das im Vorjahr auf dem Tatzenplatz bei den Rutschen stand.


Wie im Neuheitenthread inzwischen schon bekannt gegeben, entsteht auf diesem Platz für 2016 eine Westernstadt. Die beiden Autoscooter und die Trampoline werden darin integriert und auch das Karussell hat ja schon eine passende Thematisierung erhalten. Außerdem wird die Pferdereitbahn vom Platz der alten Familienachterbahn hierher umziehen.



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Pflastersteine waren jedenfalls noch zahlreiche auf Lager.



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Auf der anderen Seite der Bergstation konnte uns nur der altbekannte Fliegenpilz zu einer Fahrt überzeugen.



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Am Alpine Coaster traf ich auf eine alte Schulkameradin, die sich wohl als Ride-Op das Studium finanzierte.S



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Kaum unten angekommen, fuhren wir mit dem Eifel Express durch den Tierpark wieder nach oben.



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Denn als alte Minigolfer mussten wir auch die hiesigen Bahnen einmal ausprobieren.


Die sind nämlich wie alles andere auch kostenlos. Lediglich ein Pfand wird für Schläger und Bälle fällig. An diesem Tag erfolgte die Ausgabe am Imbiss der Bergstation, weshalb man leider mit den hungrigen Besuchern zusammen warten musste. Obendrein wusste der gerade anwesende Mitarbeiter nicht so ganz Bescheid, aber nach dem Ausfüllen des Formulars bekamen wir Zettel, Stifte und Bälle ausgehändigt. Die Schläger standen in einem Bollerwagen gleich neben dem Imbiss. Da hätte man sich also einfach so bedienen können. Die Bahnen selbst bestehen leider nur aus dünnen Holzplatten mit Rasenmatten. Was aus der Ferne eigentlich ganz gut aussah, ließ sich leider nicht wirklich gut bespielen. Wirklich ganz eben sind die Platten schon nicht mehr und an den Übergängen von einer Platte zur nächsten verspringt der Ball gerne mal. Außerdem sind die Löcher extrem flach gehalten. Ein bisschen zu viel Schwung, und schon springt der Ball einfach wieder raus... Nunja, Spaß hatten wir trotzdem. Um die Bälle zurückzugeben und das Pfand wiederzubekommen, musste man sich natürlich wieder in die Schlange am Imbiss einreihen. Bei der Gelegenheit bestellten wir dann auch direkt etwas zu essen, ehe es wieder runter zur Talstation ging.



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Zu Fuß schauten wir noch bei den Braunbären vorbei, dann machten wir uns nach etwa 4 Stunden langsam auf den Weg zum Ausgang.



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Der Souvenirshop war - wie es sich gehörtS- in eine Hütte gleich neben dem Ausgang umgezogen.



Fazit: Jahrzehntelang passierte leider recht wenig in meinem Heimpark. Seit der Übernahme wird das nun wohl nachgeholt. Dass Wege und Plätze gepflastert werden, war lange überfällig, auch wenn damit leider ein wenig die Natürlichkeit des Parks leidet. Als ich letztes Jahr den neuen Schotterplatz mit provisorisch aufgestellten Kirmesfahrgeschäften sah, war ich tatsächlich etwas skeptisch. Was man daraus gemacht hat, kann sich für einen so kleinen Park aber durchaus sehen lassen. Und ich bin schon gespannt, wie die Westernstadt aussehen wird. Es wird sicherlich nicht mein letzter Besuch gewesen sein - auch ohne eigene Kinder und Hauptgewinn.S



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