Schwarzwald-Tour
Steinwasen Park (06.04.2024)
Anders als bei meinen bisherigen Besuchen im Europa-Park blieb ich an diesem Wochenende nur für den Samstag. Denn Martin und Christian hatten für den Sonntag eine kleine Tour durch den Schwarzwald und bis in die Schweiz zusammengestellt. Gegen 9:00 Uhr in der Früh ging es also los - zunächst zum Bäcker um die Ecke und dann zu meinem 150. Count.

Unser erstes Ziel war der Steinwasen Park mit seinem neuen Alpine Coaster.

Fast hätten wir keinen Parkplatz mehr bekommen.

Und das 20 Minuten vor Parköffnung.

Das große Zentralgebäude weist durchaus nette Thematisierungsansätze auf.
Reingelassen wurden wir tatsächlich schon einige Minuten vor 10, und auch die erste Fahrt mit dem Darkride war schon vor der offiziellen Parköffnungszeit erledigt. Ich fand eben jene "sagenhafte Schwarzwaldbahn", in der man an diversen mehr oder weniger bekannten Sehenswürdigkeiten des Schwarzwaldes vorbeifährt, eigentlich ganz nett gemacht. Vergleiche mit Parks wie dem Europa-Park oder gar Disney wären natürlich übertrieben, aber für die Zielgruppe ist der Ride in Ordnung. Neben dem Eingang und dem Darkride beherbergt das Gebäude auch ein Restaurant, ein Schwarzwaldmuseum, ein 4D-Kino und ein Märchenkino. In den Etagen darunter schlängeln sich der Powered Coaster und die Bobkart-Bahn durch den Stützenwald. Außerdem führt eine Treppe dort hinunter in die "Eiswelt".

Ganz schön kalt hier unten.

Der Yeti passt auf, dass niemand über den Zaun klettert.

Ich hatte nicht erwartet, dass das Gebäude so tief in den Erdboden vergraben wurde.

Hier schwächelt die Thematisierung etwas, aber ist ja eh ziemlich dunkel.

Uns zog es nun aber wieder an die frische Luft.

Denn dort sollte der Alpine Coaster mein 150. Count werden.
Meine bisherigen Alpine Coaster waren zwar alle ganz "nett", aber irgendwie auch nichts besonderes. Dieser hier war da schon etwas besser. Er ist ausreichend lang, bietet ein (meiner Meinung nach) gutes Layout und als Zugabe kann man, wenn man möchte, auch noch ein paar Tiere beobachten. Denn der Lift führt quasi durch das Wildschwein-Gehege hindurch. Und auch die Abfahrt ist nicht wirklich weit von den Gehegen entfernt. Einzig die durchgehend angebrachte Magnetbremse trübt das Bild ein wenig, auch wenn ich "nur" zwei- oder dreimal eine kräftigere Bremswirkung gespürt habe. Bei der Zieleinfahrt ist dieses System aber definitiv eine Verbesserung gegenüber den alten Bändern, da man auch bei durchgedrücktem Hebel sicher und vor allem sanft heruntergebremst wird, bis man im Schritttempo durch den Ausstiegsbereich rollt - wo man den Bob im Zweifelsfall per Muskelkraft auch einfach mal anhalten kann.
Im Anschluss wollten wir die beiden normalen Sommerrodelbahnen testen, doch der Mitarbeiter am Sessellift (mit dem Fahrgäste und Bobs nach oben transportiert werden) erklärte uns, dass man noch damit beschäftigt sei, die Bahnen zu trocknen. Also nahmen wir den gegenüberliegenden Eingang zurück ins Gebäude, wo die Bobkart-Bahn namens Space Runner startet.

Früher musste man die erstaunlich lange Bahn wohl erst dort hinten besteigen.

Der Powered Coaster war ebenfalls noch nicht in Betrieb, da die Mitarbeiter noch beim Trocknen der Bobbahnen waren.

Die Wartezeit "überbrückten" wir auf der angeblich weltgrößten Erlebnis-Seilbrücke.

Mit tollem Blick auf den Schwarzwald aus bis zu 30 Metern Höhe.

Auch ein bisschen was vom Alpine Coaster und den Bobbahnen kann man von hier sehen.

Wenig später konnten wir sehen, dass das Rafting den Betrieb aufgenommen hatte.

Also wieder den Berg runter. Unter Sessellift und Alpine Coaster hindurch.

Es ging drunter (Alpine Coaster) und drüber (Bobbahnen).

Hier sieht man auch gut, dass die rechte Bobbahn durchgehend überdacht ist.

Wer ist denn bitte so blöd und nimmt die Treppe?

Christian, Julian und ich drehten - oder besser schleuderten - eine Runde Rafting, Martin fuhr schonmal nach oben für die erste Rodelbahn.

Auch den Gletscherblitz haben wir noch mitgenommen.
Draußen sammelten wir Martin wieder ein und fuhren gemeinsam mit der Sesselbahn nach oben. Man hatte sich aber wohl dazu entschieden, heute nur eine der beiden Bahnen zu trocknen, nämlich die linke. Obwohl überdacht, war die rechte feucht und damit geschlossen.

Über dem Ausstieg der Rodelbahnen thront noch ein großer Spielplatz, der uns aber nicht weiter interessierte.
Stattdessen ging es aufgrund der verspäteten Öffnung von Rodelbahnen und Gletscherblitz schon mit reichlich Verzögerung zum zweiten Tagesordnungspunkt. Normalerweise ist Martin ja für äußerst knapp kalkulierte Touren bekannt, aber dieses Mal hatte er tatsächlich soviel Puffer eingebaut, dass wir die Verzögerung bis zum Abend wieder herausgefahren hatten!