Niederlande & Belgien - PFCFFJK-Tour

Walibi Holland (25.06.2014)

Tag 3 unserer Tour begann mit einem Abstecher zur nahe gelegenen Tankstelle. Mit einem Literpreis von 1,76€ für Super lag man hier ziemlich im Mittelfeld. Die günstigste Tankstelle, die wir gesehen haben, wollte noch immer 1,71€ pro Liter, die teuerste schlappe 1,85€. Und da beschwert man sich in Deutschland über hohe Spritkosten... Andererseits muss ich an dieser Stelle mal die niederländischen Straßen loben. Abgesehen von kleineren Nebenstraßen sind die nämlich fast alle in sehr gutem Zustand. Da lassen sich dann auch weite Strecken gut und bequem fahren - wenn auch etwas langsamer als in Deutschland gewohnt.


Vollgetankt ging es dann zum am weitesten von Slagharen entfernten Park während unseres dortigen Aufenthalts. Eine knappe Stunde dauerte die Fahrt nach Biddinghuizen. Unser Ziel war aber nicht das am darauffolgenden Wochenende dort stattfindende Festival Defqon.1, sondern der Freizeitpark Walibi Holland. Schon vor einigen Jahren machte ich mit meiner Familie im nahen Center Parcs Urlaub. Leider konnte ich mit dem Namen Walibi World damals nichts anfangen, und so hatte ich mir einen Besuch im ehemaligen Six Flags Holland durch die Lappen gehen lassen.



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Nun konnte der lang ersehnte Erstbesuch also endlich nachgeholt werden.


Auch hier sollte es dank der Fort Fun Jahreskarte wieder einen kostenlosen Eintritt geben. Doch die Dame an der Kasse konnte mit dem Coupon nichts anfangen und schickte mich nach einem kurzen Telefonat zur Information. Da diese zugleich als Gruppenkasse genutzt wird, musste ich nochmals recht lange warten. Aber auch als ich endlich an der Reihe war, dauerte es recht lange, bis ich endlich meine Eintrittskarte in Händen halten konnte. Zuvor war der Coupon auch hier durch mehrere Hände gegangen und es wurde in diversen Katalogen geblättert. Ich verstehe ja, dass man nicht alle Rabattaktionen im Kopf haben kann. Aber zumindest die konzerneigenen Jahreskartenrabatte sollten doch eigentlich nicht solche Probleme bereiten?



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Das rockende Känguru Walibi begrüßt die Gäste direkt hinter dem Eingang.



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Über eine Art Mainstreet geht es direkt in die Hall of Fame.



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Wir wählten direkt den Ausgang nach rechts, wo bereits der erste Count auf uns wartete.



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Einer der bestthematisiertesten Boomerangs der Welt - Speed of Sound.



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Leider waren wir etwas später dran als geplant und die Probleme am Eingang haben zusätzlich Zeit gekostet.



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Somit war es bereits 10:40 Uhr und die Warteschlange schon gut gefüllt.



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Glücklicherweise hat man hier bei der Umgestaltung gleich eine Single Rider Line eingeführt.



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Knappe 20 Minuten mussten wir warten, dann waren gleich mehrere Plätze - sogar komplette Reihen - für uns "Single Rider" frei.



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Die Züge mit den Westenbügeln sind sehr bequem - und verteilen logischerweise keinerlei Ohrfeigen.



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Da macht dann auch die Cobra Roll mal Spaß.


Kurzum eine wahrlich gelungene Umgestaltung eines Boomerangs. Besonders der Onride-Soundtrack ist einmalig, auch wenn ich den während der Fahrt nur bedingt wahrgenommen habe.



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Walibi und Co. drehten auch mal eine Runde mit ihren aufgemotzten Quads.



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Ich behaupte jetzt nicht wieder, das Splash Battle wäre geschlossen gewesen - aber gefahren ist definitiv niemand.



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Der weitere Weg führte uns durch das bunte Kinderland.



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Bis hin zum Frisbee Tomahawk.



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Gleich daneben steht mit Drako ein weiterer Count.



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Ein weiterer Tivoli - Medium und die erste von drei Achterbahnen mit neuem Look in diesem Jahr.



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Leider nur auf den Zug bezogen, das Setting ist noch immer ziemlich kahl.



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Es hätte mich ja schon interessiert, was man sich unter 5D vorstellen kann, das entsprechende Kino haben wir dann aber doch ausgelassen.



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Auch auf die Wildwasserbahn verzichteten wir angesichts der Wartezeit.



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Das habe ich dann im belgischen Schwesterpark nachgeholt, die dortige Bahn ist nämlich baugleich - nur anders thematisiert.



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Kurz vor halb zwölf waren wir am Riesenrad in der Parkmitte angelangt.



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Von dort ging es direkt in den Sherwood Forest.



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Und wer lebt dort?



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In Holland offenbar auch Arthus mit seinem Schwert Excalibur.



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Aber ich meinte selbstverständlich Robin Hood - den Rechner der Vererbten, den Beschützer von Witwen und Weizen. Oder so ähnlich...



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Hier umgesetzt als Holzachterbahn aus dem Hause Vekoma.


Der Wartebereich war fast vollständig gefüllt - wobei die letzte Schleife nicht geöffnet war. Wir stellten uns dennoch einfach an. Zu diesem Zeitpunkt war allerdings nur ein Zug auf der Strecke - und der letzte der vier Wagen war auch noch gesperrt, sodass es nur sehr schleppend voran ging.



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Durch das Gebälk der Bremsstrecke hindurch konnten wir jedoch beobachten, dass man am zweiten Zug arbeitete.


Und als wir gerade in Höhe des Transfergleises warteten, wurde der zweite Zug dann tatsächlich auf die Strecke geholt. Dreimal fuhr er noch leer, dann konnten die ersten Fahrgäste einsteigen. Aber auch hier blieb der letzte Wagen natürlich leer - zumindest anfangs. Als wir in der Station ankamen, fuhr dann doch ein Zug ein, dessen letzter Wagen besetzt war. Als die vor uns wartenden aber ebenfalls dort einsteigen wollten, wurden sie wieder zurückgewiesen. Dafür wurde dann der letzte Wagen des anderen Zuges gefüllt. Verstanden habe ich das bis heute nicht.



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Statt Last Row begnügten wir uns also mit der Last Operabable Row.



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Das Layout ist ein U-förmiges Out and Back und bietet überraschend viel Airtime.



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Wenigstens passen die Vekoma-typischen Fahreigenschaften sehr gut zu einem Woodie.S



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In der Kehre neben dem Eingang quietscht die Bahn aber doch sehr unschön.



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Das Einparken in der Station ist auch sehr interessant. Ganze viermal bleibt der Zug kurz stehen, ehe er die richtige Position gefunden hat.


Ich frage mich wirklich, warum Vekoma bisher nur drei solcher Holzachterbahnen gebaut hat. Denn die beiden in den Walibi-Parks fand ich ziemlich gut. Jedenfalls wesentlich besser als so manche Stahlachterbahn in x-facher Ausführung mit ähnlichen Fahreigenschaften. Im Anschluss an die Holzachterbahn wollte Alex unbedingt den gegenüberliegenden Sky Diver testen. Ich selbst hatte zwar im Vorfeld auch Interesse bekundet, 19€ pro Person (bei 2er-Flug) waren mir dann aber doch etwas viel. So musste Alex dann noch ein wenig mehr für seinen Flug bezahlen, während ich in der Zeit schonmal den nächsten Count abarbeitete.



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Alex ließ sich also verschaukeln...



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und ich mich im SLC-Prototypen verprügeln.



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Wobei, es gibt durchaus schlimmere SLCs.



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Und die frische Farbe sieht auch ganz gut aus.



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Kurz vor Schluss erkennt man den Prototypen. Bei späteren SLCs wird in der Senke die optionale Extra-Helix angedeutet.



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Fotogen sind die Dinger ja schon irgendwie.



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Vor allem wenn man eine halbe Stunde darunter anstehen muss.



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Dass der Park mal zu Six Flags gehörte, ist unverkennbar.


Nach meiner Fahrt traf ich mich wieder mit Alex, der leider eine schlechte Nachricht mitbrachte: Xpress war offenbar geschlossen. Laut einer Mitarbeiterin würde man zwar daran arbeiten, es sei aber nicht sicher, ob man an diesem Tag noch öffnen könne. Und tatsächlich war die für dieses Jahr zu Platform 13 umgestaltete Achterbahn der einzige Ausfall der gesamten Tour.



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Vorbei an der Kartbahn folgte nun also die fünfte und für uns letzte Achterbahn in diesem Park.



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Goliath! Äh, sorry.



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Ich meinte natürlich: Goliath!



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46 Meter ragt der intaminsche Mega Coaster in den strahlend blauen Himmel.


Der Streckenverlauf mit Airtimehügel, Stengel Dive und Helices ist aus dem Park leider nicht einzusehen. Die Bahn ist aber ganz klar das Highlight des Parks - auch wenn mir persönlich die pfälzische Geforce noch etwas besser gefällt. Die Helices drücken zwar schön ordentlich, für ein, zwei Airtimehügel mehr hätte ich die aber gerne geopfert.



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Nur der große Airtimehügel zu Beginn und die drei Bunny Hops am Schluss bieten richtig gute Airtime.



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Überrascht hat mich dafür die Kurve am Schluss, die nochmal ordentlich reinhaut.



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Die Stützen wurden frisch gestrichen. Leider passen die übrigen lila Akzente - wie die Zäune - jetzt nicht mehr so gut.



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Wenigstens hat man den zweiten Zug ebenfalls schwarz lackiert - auch wenn der Innenteil beider Züge noch immer lila ist.



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Was die Abfertigung angeht, kann sich der Holiday Park hier gerne mal eine Scheibe abschneiden.


Gegen viertel nach zwei waren damit also alle geöffneten Achterbahnen abgehakt. Ein paar andere Attraktionen fehlten aber natürlich noch. Da Goliath aber in einer Sackgasse liegt, mussten wir zunächst wieder ein Stück zurück laufen.



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Vorbei am S&S Free Fall.



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Und dem Autoscooter namens Tequila Taxis.



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Die Sombreros nahmen wir dann auch mal mit. Den (ziemlich dünnen) Bügel hätte ich bei dem Fahrprogramm aber nicht wirklich gebraucht.



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Der Weg führte uns weiter zum Rafting El Rio Grande.



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Einer von nur zwei Rapid River aus dem Hause Vekoma.



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Interessant sind vor allem die Boote aus vier Einzelteilen. Zwischen diesen spritzt das Wasser auch gerne mal hoch.



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Ich hatte aber wiedermal Glück und blieb ziemlich trocken.



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Beladen wird auf einem Förderband.



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Dann rollt das Boot langsam ins Wasser.



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Die vielen Warnhinweise und ständigen Durchsagen, dass man am Schluss noch sitzenbleiben soll, fand ich dann aber doch ein klein wenig übertrieben.



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Die Gurte, die die Schwimmkörper halten, sahen bei vielen Booten allerdings schon arg vergammelt aus.



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Vom Ausgang des Raftings konnten wir Xpress zumindest mal sehen.



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Nun waren wir wieder in der Parkmitte mit der großen Showbühne angelangt.



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Ah, Le Tour des Jardins, bekannt aus RCT2.



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Die Oldtimerbahn mit zwei Brücken.



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Und schon sind wir wieder in der Hall of Fame, wo unser Rundgang begann.



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Xpress war nach wie vor geschlossen.



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Daneben gibt es hier aber auch noch einen Shop.


Nach Hause wollten wir aber noch nicht. Stattdessen ging es wieder Richtung Speed of Sound, wo wir im Club W.A.B endlich etwas essen wollten. Wir entschieden uns für eine Pizza, die hier frisch zubereitet (also zumindest frisch belegt) wurde. Preislich absolut in Ordnung. Geschmacklich zwar keine Offenbarung, aber es gibt definitiv schlechteres Freizeitpark-Essen.



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Warten auf die frisch belegte Pizza.



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Alternativ hätte man auch Pasta bekommen.


Leider wollte das hier beworbene Free WiFi nicht wirklich funktionieren. Weder an unserem Platz draußen noch drinnen reichte der Empfang fürs counten aus. Dafür bekam ich eine kleine Erfrischung vom sprechenden Brunnen, als eine kleine Böe das gerade nach oben gesprühte Wasser in feinen Tröpfchen mehrere Meter zu mir herüber wehte. Frisch gestärkt ging es nun also wieder in den hinteren Parkteil, wo wir auch ein paar Wiederholungsfahrten machen wollten.



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Zunächst stand aber das Mad House Merlin's Magic Castle auf dem Plan.



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Richtig gut gestaltet und die Fahrt selbst kommt auch sehr gut rüber.



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Das beste Mad House, das ich bisher kenne - nur verstehen tut man halt recht wenig.


Eine halbe Stunde vor Parkschluss mussten wir uns nun entscheiden: Robin Hood, Goliath, oder doch eine Runde Riesenrad? Letzteres war relativ schnell ausgeschlossen, und so starteten wir einen Versuch, beide Achterbahnen noch einmal zu fahren. Bei Robin Hood war die Schlange relativ kurz...



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Es war wieder nur noch ein Zug im Einsatz, dafür war der letzte Wagen nun freigegeben.



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Im Laufschritt ging es nochmals zu Goliath, wo wir direkt bis in die Station gehen konnten.


Dort hatten wir zwei Möglichkeiten: Entweder wenige Fahrten abwarten und in der ersten Reihe fahren, oder in der vierten Reihe direkt einsteigen. Wir gingen auf Risiko und entschieden uns für die zweite Variante, um uns anschließend eventuell gleich nochmal anstellen zu können. Doch der Plan ging nicht auf, inzwischen hatte man den Eingang bereits geschlossen. Aber auch so bildete Goliath einen fast perfekten Abschluss eines guten Tages.



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Gemütlich ging es nun also zurück zum Auto. Nein, leider nicht zu diesem.



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Und kaum aus dem Park hörten - und sahen - wir eine Testfahrt von Xpress.


Das ließ in mir kurzzeitig den Gedanken aufkommen, am nächsten Tag nochmal einen Abstecher hier her zu machen. Letztendlich siegte dann aber doch die Vernunft und wir zogen das geplante Programm durch. Xpress wird mir ja wahrscheinlich nicht so schnell weglaufen.



Fazit: Walibi Holland war eines der Highlights der Tour. Einige Six-Flags-Merkmale sind zwar noch immer klar zu erkennen, aber man hat sich sichtlich bemüht, dem Park ein neues Gesicht zu verpassen. Und die Abfertigung war auch etwas besser als bei Six Flags. Die Umgestaltungen der vergangen Jahre können sich wirklich sehen lassen, auch wenn es wirklich mal Zeit für eine richtige Neuheit wird. Obwohl man hauptsächlich Standardware zu bieten hat, ist man in Sachen Achterbahnen sehr gut aufgestellt. Nicht zuletzt dank Goliath und Robin Hood. Einziger Kritikpunkt meinerseits sind die diversen Sackgassen, die unnötige Fußwege zur Folge haben. Aber da kann man drüber hinwegsehen.



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